Das grüne Tal und die Ama Dablam

Nach den ersten sechs Wandertagen seit Shivalaya freuten wir uns auf eine warme Dusche in Lukla und wurden schwer enttäuscht, es gab nur eiskaltes Wasser. So wurde aus der Dusche eine Katzenwäsche. Nächster Programmpunkt war dann, dass wir noch Flugtickets von Lukla weg buchen mussten, wir wollen Anfangs November schliesslich wieder weg hier. Dummerweise ist aber Hochsaison und der Flughafen in Kathmandu stösst an seine Kapazitätsgrenzen, so gab es für uns kein Ticket zurück nach Kathmandu.

Nun sind wir im Besitz von Flugtickets von Lukla nach „RCH“. Nach ein bisschen Recherche wissen wir, dass wir nach Ramechhap fliegen, über diesen Ort finden wir aber fast keine Informationen. Das wird sicher eine spannende Reise zurück nach Kathmandu.

Nach einer Nacht in Lukla ging unsere Wanderung bereits weiter Richtung Namche Bazar, dem Zermatt der Khumbu-Region. Wir entschieden uns in zwei Tagen nach Namche auf rund 3400 m.ü.M. aufzusteigen. Wir merkten, dass die meisten Trekker nach Lukla fliegen und nicht wie wir hochlaufen, es wimmelt nur so von Menschen verschiedenster Nationalitäten. 

In Namche angekommen mussten wir zuerst ein Zimmer in einer der zahlreichen Lodges auftreiben. Da wir drei Nächte bleiben wollten, hatten wir dank Hochsaison erst bei der dritten Lodge Erfolg.

Von Namche aus machten wir Tagesausflüge hinauf ins „grüne Tal“ mit den Dörfern Khunde und Khumjung und genossen es zurück zu sein in dieser Bergmetropole. Mit den Wanderungen bis auf 4000 m.ü.M. halfen wir dem Akklimatisieren. Dazu gab es eine wunderbare Aussicht auf die Ama Dablam, einem Berg den wir schon vor drei Jahren bestaunt haben. Nach den geplanten drei Nächten wandern wir nun weiter nach Gokyo, wo wir vor drei Jahren wahnsinnig schöne Tage verbracht haben.

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